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Piercing oreille : labret ou anneau - que choisir pour une première pose ?
4 Min. Lesezeit

Ohrpiercing: Labret oder Ring, was wählt man für die Erststechung?

Wenn du dir die Ohren stechen lassen möchtest, ist die Wahl des Ersteinsatz-Schmucks ein entscheidender Schritt. Meist stehen dir zwei Optionen zur Verfügung: das Labret oder der Ring.

Aber welches begünstigt eine gute Abheilung, vermeidet Komplikationen und sorgt schon von Anfang an für optimalen Komfort? In diesem Artikel helfen wir dir, die richtige Wahl für dein Ohrpiercing zu treffen, indem wir diese beiden Schmuckarten vergleichen.

Ohrpiercing: die Unterschiede zwischen Labret und Ring

Labret: ein stabiler, dezenter Schmuck für dein Ohrpiercing

Das Labret besteht aus einer geraden Stange mit einer flachen Rückplatte und einem vorne aufgeschraubten Schmuckkopf. Es wird heute für Ohrpiercings verwendet, besonders für Helix, Tragus, Conch oder Lobe.

Sein größter Vorteil: eine bemerkenswerte Stabilität, ideal während der Abheilungsphase. Die flache Rückplatte verhindert Reibung mit Haut oder Haaren und senkt so das Reizungsrisiko deutlich.

Ring fürs Ohrpiercing: auffälliger Stil, aber heikler

Der Ring überzeugt durch seine Optik. Als Clicker erhältlich, verleiht er jedem Ohrpiercing eine elegante Note.

Während der Abheilung hat er aber Nachteile: Er bewegt sich mehr, dreht sich leicht und übt einen ungleichmäßigeren, kreisförmigen Druck auf das Gewebe aus. Das kann die Abheilung verlangsamen oder Reizungen verursachen.

Warum die Schmuckwahl bei einem ersten Ohrpiercing entscheidend ist

Ersteinsatz-Schmuck fürs Ohrpiercing: die wichtigsten Kriterien

Für die Erststechung sollte der Schmuck mehrere Kriterien erfüllen:

  • stabil sein und sich wenig bewegen

  • übermäßigen Druck oder Spannung vermeiden

  • aus einem hypoallergenen Material wie ASTM-F136-Titan bestehen

  • eine Form haben, die die Reinigung erleichtert

Das Labret erfüllt all diese Kriterien, anders als der Ring, der wiederholte Mikroverletzungen verursachen kann. Wir empfehlen dir daher, von der Erststechung an Labret-Schmuck zu tragen.

Warum du beim ersten Ohrpiercing auf den Ring verzichten solltest

Ein frisches Ohrpiercing ist entzündet und empfindlich. Der Ring bewegt sich durch seine runde Form leicht in der Öffnung, verfängt sich in den Haaren oder dreht sich im Schlaf. Das kann die Abheilung verlangsamen und Reizungen, Keloide oder Infektionen begünstigen.

Labret und Erststechung: die beste Wahl für ein gut abheilendes Ohrpiercing

Das Labret bietet hervorragende Stabilität. Es sitzt fest, reduziert Reibung und ermöglicht eine präzise Reinigung der gestochenen Stelle. Der vorne aufgeschraubte Kopf lässt sich leicht handhaben, falls nach der Abheilung ein Wechsel ansteht.

Ohrpiercing und Pflege: Labret oder Ring, was wählen?

Tägliche Pflege: Welcher Schmuck ist praktischer?

In den ersten Wochen ist es wichtig, dein Ohrpiercing zweimal täglich mit Kochsalzlösung (physiologische Kochsalzlösung) und einer sterilen Kompresse zu reinigen. Das Labret erleichtert das dank seiner geraden Form und der flachen Rückplatte, die die Haut atmen lässt. Der Ring dagegen muss zum gründlichen Reinigen rund um die Einstichstelle bewegt werden, was das Kontaminationsrisiko erhöht.

Tragekomfort je nach Schmuck: unsere Kundenrückmeldungen

Kund:innen berichten oft, dass das Labret im Alltag komfortabler ist, besonders beim Schlafen. Die flache Rückseite drückt sich nicht in die Haut, anders als der Ring, der je nach Schlafposition auf den Knorpel drücken kann. Schläfst du gerne auf der Piercing-Seite, ist Labret-Schmuck mit Abstand die beste Wahl.


Welcher Schmuck für welche Ohrpiercing-Stelle?

Lobe, Helix, Conch: Labret oder Ring je nach Ohrbereich

Hier ein paar Empfehlungen je nach Lage deines Ohrpiercings:

  • Lobe: Ein Ring ist schon bei der Erststechung möglich, empfehlenswert ist jedoch ein Labret.

  • Helix: Labret empfohlen; Ring erst nach der Abheilung.

  • Conch: Labret dringend empfohlen, um Reibung zu vermeiden.

  • Tragus: Labret zwingend erforderlich, der Ring ist in dieser Zone während der Abheilung oft unangenehm.

Unsere Empfehlungen für die richtige Wahl deines Ohrpiercing-Schmucks

ASTM-F136-Titan: der Verbündete für dein erstes Ohrpiercing

Egal ob Labret oder Ring, wähle immer Schmuck aus ASTM-F136-Titan. Dieses Material ist hypoallergen, nickelfrei, leicht und perfekt für die Erststechung geeignet. Es senkt das Risiko von Allergien und Reizungen deutlich.

Ohrpiercing-Schmuck, den du meiden solltest: Vorsicht vor Nickel

Manche auf dem Markt erhältliche Schmuckstücke eignen sich nicht für die Erststechung eines Ohrpiercings. Schmuck aus chirurgischem Stahl oder Edelstahl enthält häufig Nickel, ein Metall, das bei vielen Menschen allergische Reaktionen auslöst. Dieses Material kann Rötungen, Reizungen oder anhaltenden Juckreiz verursachen und die Abheilung beeinträchtigen.

Für eine sichere Stechung entscheide dich immer für Schmuck aus ASTM-F136-Titan, garantiert nickelfrei, leicht und hypoallergen. Er bietet eine optimale Biokompatibilität, selbst für die empfindlichste Haut.

Ohrpiercing: Labret oder Ring, eine Wahl mit Folgen für Komfort und Abheilung

Kurz gesagt: Für ein erstes Ohrpiercing ist das Labret die sicherste und komfortabelste Wahl. Es senkt die Risiken, erleichtert die Reinigung und begünstigt eine gute Abheilung. Der Ring, so ästhetisch er auch ist, bleibt für später, sobald dein Piercing stabil ist.

Achte darauf, Schmuck aus ASTM-F136-Titan zu wählen, und frag gerne unsere Expert:innen um Rat, um den perfekten Schmuck für dein Ohr und deinen Stil zu finden!

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