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Quelle Matière Choisir Pour Son Bijou de Piercing
7 Min. Lesezeit

Welches Material solltest du für deinen Piercingschmuck wählen?

Bei Obsidian Piercing lieben wir Piercings von ausgezeichneter Qualität, aber am meisten freut es uns, wenn du sie ohne Probleme tragen kannst. Eine Entzündung oder Infektion ist nie schön, deshalb ist es wichtig, dein Piercing gesund zu halten, mit Schmuck aus hochwertigem Material.

Früher war es nicht ungewöhnlich, Piercings mit Sicherheitsnadeln, Büroklammern und anderen Materialien zu sehen, die alles andere als Schmuck waren. Wenn wahllos alles Mögliche in ein Piercing gesteckt wird, entsteht schnell der Eindruck, das Material spiele keine Rolle (Spoiler: es spielt eine sehr große Rolle).

Ob bei der Ernährung oder beim Schmuck: Du solltest immer genau darauf achten, was in deinen Körper kommt. Die Wahl des richtigen Materials ist besonders wichtig für die Abheilung deines Piercings, deshalb lohnt es sich, bewusst auszuwählen, welchem Material du deinen Körper aussetzt.

Der Standard, den professionelle Piercer weltweit anerkennen, umfasst diese geeigneten Materialien für Piercings in der Abheilung:

  • Gold (nickelfrei)
  • Titan (ASTM-F136)
  • Niob
  • Chirurgischer Stahl (ASTM-F138)
  • Biokompatible Polymere
  • Glas

Ist dein Piercing vollständig abgeheilt, stehen dir weitere Materialien offen, allerdings sind nicht alle empfehlenswert. Bei Obsidian Piercing raten wir zum Beispiel von Silikon und Acryl ab: Sie bringen mehr Risiken als Nutzen und sind von geringerer Qualität.

Hier ein Vergleich der wichtigsten Piercingmaterialien:

Piercing aus Gold:

Wir lieben Gold bei Obsidian Piercing, und für deinen Körperschmuck ist es wahrscheinlich das beste Material, das du für dein Piercing wählen kannst.

Bei Metallen bekommst du in der Regel, wofür du bezahlst: Je höher der Feingehalt eines Metalls, desto reiner ist es, und desto weniger musst du dir über Legierungen und mögliche Allergene Gedanken machen. Gold ist ein stabiles, langlebiges Metall, das von unserem Körper meist gut vertragen wird, solange der Schmuck kein Nickel enthält (wie all unsere Goldstücke). Deshalb solltest du mindestens auf 14 Karat setzen.

Für Piercings in der Abheilung solltest du immer Gold mit mindestens 14 Karat wählen, denn es enthält weniger Legierungsanteile als Gold geringerer Qualität. Außerdem entscheidest du dich zunächst zwischen Gelb- oder Weißgold, zu Roségold kannst du wechseln, sobald dein Piercing vollständig verheilt ist. Wählst du Weißgold, achte darauf, dass es nickelfrei ist: Manche Goldschmiede mischen ihrem Gold Nickel bei, um einen silbernen Look zu erzielen.

Vorteile

  • Gold ist hypoallergen (solange es nickelfrei ist).
  • Langlebiges Material.
  • Elegante Optik, geeignet für besondere Anlässe und den täglichen Gebrauch.
  • Angenehm zu tragen.

Die Nachteile

  • Teurer als andere Metalle.
  • Sollte alle paar Jahre von einem Fachbetrieb gepflegt werden.
  • Gold verkratzt leicht, daher solltest du es richtig aufbewahren.

Unser Schmuck aus Gold

Piercing aus Titan:

Titan ist eines der meistverwendeten Metalle für Piercings in der Abheilung. Es zählt zu den hochwertigsten Materialien, die du in deinen Körper einsetzen kannst: hypoallergen und mit einer Reinheit, die es für fast jeden geeignet macht.

Achtung: Nur ASTM-F136-Titan gilt als biokompatibel für Piercings. Manche Billiganbieter vertreiben andere, minderwertige Titanlegierungen, die Nickel enthalten.

Ein weiterer Vorteil von Titan: Es lässt sich durch Eloxieren sicher und biokompatibel einfärben. Verblasst die Farbe mit der Zeit, hat das keinerlei Auswirkung auf die Trägerin oder den Träger.

Vorteile

  • Eines der reinsten Metalle, die es für Piercings gibt.
  • Günstiger als andere hochwertige Metalle wie 14-karätiges Gold oder Platin.
  • Ideal für Piercings in der Abheilung.

Nachteile

  • Gilt nicht als so hochwertig wie Edelmetalle wie Gold oder Platin.
  • Teurer als chirurgischer Stahl.

Unser Schmuck aus Titan

Piercing aus Niob

Niob ähnelt Titan sehr stark, ist jedoch etwas schwerer und teurer. Wie Titan lässt es sich eloxieren, um verschiedene Farben zu erzeugen, und es reagiert nicht mit Körperflüssigkeiten, ist also biokompatibel. Zudem ist es von Natur aus rein, was es hypoallergen macht.

Da es sich ähnlich verhält wie Titan, wird es als Piercingmaterial zunehmend beliebter. Weil es aber teurer ist als Titan, empfehlen die meisten Piercer eher Titan als Niob.

Vorteile

  • Frei von schädlichen Legierungszusätzen.
  • Für Piercings in der Abheilung geeignet.

Die Nachteile

  • Fast identisch mit Titan, aber teurer, der Mehrpreis lohnt sich meist nicht.

Piercing aus „chirurgischem“ Stahl

Chirurgischer Stahl ist bei Piercings in der Abheilung sehr beliebt, dank seiner medizinischen Normen ist er erschwinglich und erfüllt den Standard, den professionelle Piercer erwarten. Allerdings ist nicht jeder chirurgische Stahl gleich: Du musst sicherstellen, dass die verwendete Legierung für Piercings in der Abheilung unbedenklich ist. Nur Stahl nach ASTM-F138 mit 316LVM (nicht 316L) gilt als biokompatibel, dieser enthält dennoch zwischen 13 und 15 % Nickel, was die Haut reizen und Allergien auslösen kann.

Chirurgischer Stahl ist günstiger, aber auch weniger zuverlässig als etwa Titan. Sei daher wachsam, wenn du dich für ein Schmuckstück aus diesem Material entscheidest, und sei vorsichtig bei Anbietern (Websites oder Piercern), die nicht transparent über den verwendeten Stahlgrad informieren. Verlässliche Lieferanten kennzeichnen chirurgischen Stahl nach ASTM-F138 eindeutig.

Vorteile

  • Chirurgischer Stahl wird von medizinischem Fachpersonal gezielt für den Einsatz im Körper genutzt und kommt auch in der Knochenchirurgie zum Einsatz, er gilt also grundsätzlich als unbedenklich für die innere Anwendung.
  • Günstiger als andere hochwertige Metalloptionen.

Die Nachteile

  • Nicht jeder chirurgische Stahl ist gleich. Achte darauf, dass der verwendete Stahl für Piercings unbedenklich ist (ASTM-F138).
  • Bei der Wahl des Stahls für deinen Körperschmuck ist Vorsicht geboten, besonders bei Piercings in der Abheilung. Er ist nicht immer die sicherste Wahl.

Piercing aus Glas

Glas ist ein für die Abheilung von Piercings anerkanntes Material. Es lässt sich leicht sterilisieren, seine glatte Oberfläche eignet sich ideal für die Heilungsphase, und es fühlt sich angenehm kühl an.

Allerdings ist Glas empfindlich und kann absplittern, was ein Piercing in der Abheilungsphase schädigen könnte. Es kann auch im Piercing zerbrechen, deshalb ist es trotz seines Tragekomforts nicht unbedingt ideal, wenn sich dein Piercing an einer Stelle befindet, die viel Bewegung abbekommt.

Vorteile

  • Geeignet für Piercings in der Abheilung.
  • Riesige Auswahl an Farben, Stilen und Designs.
  • Optisch etwas ausgefallener als die metallischen Varianten.

Die Nachteile

  • Kann zerbrechen.
  • Relativ schwer, was ein Piercing in der Abheilung belasten kann.

Piercing aus organischen Materialien

Organische Materialien wie Knochen, Horn, Holz und Stein ergeben optisch einzigartige Stücke. Diese Optionen eignen sich ideal für alle, die einen Look „nah an der Natur“ mögen.

Organische Materialien sind zudem umweltfreundlicher als Kunststoff- oder Metalloptionen und damit ideal für alle, die Wert auf einen nachhaltigen Stil legen.

Allerdings sind viele dieser Materialien porös und können Bakterien ansammeln. Manche werden sogar mit Chemikalien behandelt, die für ein Piercing in der Abheilung schädlich sein können. Warte deshalb, bis dein Piercing vollständig verheilt ist, bevor du zu organischem Schmuck wechselst.

Vorteile

  • Organische Materialien sind umweltfreundlich.
  • Sie bieten eine einzigartige Optik.
  • Oft hypoallergen (auch wenn manche mit Chemikalien behandelt werden, die die Haut reizen können).

Die Nachteile

  • Poröse Materialien lassen sich nur schwer sterilisieren und beherbergen daher eher Bakterien.
  • Nicht geeignet für Piercings in der Abheilung.

Piercing aus Silber

Silber ist bei allen Schmuckarten beliebt, gilt jedoch trotz seines guten Rufs nicht als ideales Material für Körperschmuck.

Silber gehört zu den am wenigsten reinen Metallen: Die meisten Schmuckstücke bestehen aus verschiedenen Legierungen, die meist große Mengen des bekannten Metallallergens Nickel enthalten.

Für dünne Nasenringe ist Silber meist unbedenklich, ansonsten besteht ein recht hohes Risiko einer unangenehmen Reaktion.

Vorteile

  • 925er-Silber ist oft günstiger als Weißgold.

Die Nachteile

  • Silber ist meist wenig rein, was allergische Reaktionen auslösen kann.
  • Läuft leicht an, deshalb ist besondere Pflege nötig.

Piercing aus Bioplastik

Bioplast ist ein synthetisches, flexibles Material, das in vielen Modellen und Farben erhältlich ist, hypoallergen und biokompatibel. Der Begriff Bioplast verbindet die Wörter „biologisch“ und „Kunststoff“ und beschreibt damit im Grunde seinen Zweck: ein synthetisches Material, das gut mit dem Körper harmoniert.

Achtung: Es bleibt dennoch ein Material geringerer Qualität, das nicht für den Langzeitgebrauch gedacht ist. Es kann sich verfärben, unangenehme Gerüche annehmen und über Kratzer Bakterien ansammeln.

Dieses Material lässt sich im Autoklaven sterilisieren und eignet sich für frische Piercings, die noch Zeit zum Abheilen brauchen. Es ist als körperfreundlicherer Kunststoff konzipiert als andere Varianten wie Acryl.

Vorteile

  • Für die Abheilung von Piercings geeignet (auch wenn wir weiterhin eher zu Metall raten).
  • Bioplastik ist speziell darauf ausgelegt, körperfreundlich zu sein.

Die Nachteile

  • Nicht für den Langzeitgebrauch gedacht.
  • Es hat viele der gleichen Schwachstellen wie andere Kunststoffe, unter anderem können Ausscheidungen eingeschlossen werden, was zu unangenehmem Geruch führen kann.
  • Es verkratzt leicht, wodurch sich Rillen bilden, in denen sich Bakterien ansammeln können, was das Infektionsrisiko erhöht.

Piercing aus Silikon

Anders als Acryl ist Silikon biokompatibel, was es unter den Kunststoffen zu einer etwas hochwertigeren Wahl macht. Kunststoffe im Allgemeinen sind für Körperpiercings jedoch nicht ideal. Bei Metallallergien empfehlen wir eher hypoallergene Metalle oder ein anderes Material.

Vorteile

  • Weich und flexibel.

Die Nachteile

  • Nur für den vorübergehenden Gebrauch gedacht.
  • Seine Flexibilität kann dein Piercing dehnen und zu einem Einriss führen.
  • Es neigt dazu, sich an das Piercing zu saugen und natürliche Ausscheidungen einzuschließen, was das Infektionsrisiko erhöhen kann.
  • Nicht einfach zu pflegen: Der Schmuck muss durchgehend sauber und trocken gehalten werden.

Piercing aus Acryl

Wenn du nach bunten Optionen suchst, ist Acryl eine günstige Wahl, besonders beim Weiten der Ohren. Da du die Schmuckgröße dabei alle paar Monate erhöhen musst, ist preiswertes Acryl eine gute Wahl, bis du deine Wunschgröße erreicht hast und zu Schmuck greifen kannst, den du länger trägst.

Schmuck aus Acryl gibt es in unzähligen Stilen, ist aber nicht für den Langzeitgebrauch gedacht.

Vorteile

  • Preiswert

Die Nachteile

  • Es ist zerbrechlich. Dieser Schmuck verkratzt und splittert leicht, geh also vorsichtig damit um. Sonst können kleine Vertiefungen entstehen, in denen sich Bakterien ansiedeln, was das Infektionsrisiko erhöht.
  • Kann nicht im Autoklaven sterilisiert werden. Dieser Schmuck reagiert sehr empfindlich auf extreme Temperaturen, eine thermische Sterilisation ist also ausgeschlossen. Du kannst ihn mit kleinen Mengen Alkohol oder Peroxid abreiben, bedenke aber, dass diese Mittel ebenfalls angreifend wirken und das Material dadurch beschädigt werden kann.
  • Nicht geeignet für Piercings in der Abheilung (da keine Sterilisation im Autoklaven möglich ist).

Bei der Wahl des perfekten Piercings solltest du deinem Körper hochwertige Materialien gönnen, statt dich nur für den hübschesten Look zu entscheiden.

Bei Obsidian Piercing sind wir überzeugt, dass du dich nicht zwischen der Gesundheit deines Körpers und einer wunderschönen Schmucksammlung entscheiden musst. Deshalb führen wir ausschließlich Körperschmuck aus 14- und 18-karätigem Gold sowie ASTM-F136-Titan, den besten Materialien, die es für Piercings gibt.

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