Träumst du von einem neuen Ohrpiercing? Möchtest du dort verschiedenen Schmuck kombinieren und einen originellen Stil kreieren?
Perfekt, denn die Möglichkeiten für ein Ohrpiercing sind vielfältig! Conch, Tragus, Daith, Lobe und Helix gehören zu den Stellen, an denen sich Piercingschmuck setzen lässt. Nimm dir also die Zeit, die passende Position für dein Helix-Piercing zu finden!
Hast du noch nie ein Ohrknorpelpiercing stechen lassen, ist das Helix-Piercing sicher ein guter erster Versuch. Es verursacht wenig Schmerzen und heilt bei guter Pflege unkompliziert ab (unter bestimmten Voraussetzungen).
Das Helix-Piercing eignet sich also hervorragend für dein erstes Ohrknorpelpiercing!
Du bist bereit für den Schritt, hast aber noch ein paar Fragen? Tut ein Helix-Piercing stark weh? Wie läuft die Abheilung ab? Welchen Schmuck kannst du wählen? Und wie sieht es mit der Pflege aus?
Lies einfach weiter. In diesem Artikel rund um das Helix-Piercing findest du garantiert die Antworten auf die meisten deiner Fragen!
Inhalt
- Helix-Piercing: An welcher Stelle des Ohrs liegt der Helix
- Wie schmerzhaft ist ein Helix-Piercing
- Helix-Piercing: Wie lange dauert die Abheilung
- Pflege und Regeln für ein Helix-Piercing
- Welchen Schmuck für ein Helix-Piercing wählen
- Welche Schmuckgröße für das Helix-Piercing
- Wann du dein Helix-Piercing wechseln kannst
- Anti-Helix-Piercing: Die Variante des Helix
Helix-Piercing: An welcher Stelle des Ohrs liegt der Helix?
Du weißt nicht genau, wo sich der Helix am Ohr befindet?
Dieser sichtbare Teil des äußeren Ohrs liegt am oberen, seitlichen Rand der Ohrmuschel. Der Helix ist also die kleine Wulst, die deine Ohrmuschel umrandet.
Das Helix-Piercing hat den Vorteil, dezent zu wirken, wenn du dich für kleinen Schmuck wie eine Krallenfassung oder einen Cabochon entscheidest. Es kann aber auch auffälliger sein, wenn du dich für einen Ring oder ein mit Zirkonia besetztes Schmuckstück wie Sterope oder Celeno entscheidest. Die Wahl liegt bei dir!
Wie schmerzhaft ist ein Helix-Piercing?
Das ist eine der ersten Fragen, die uns durch den Kopf gehen, wenn wir uns für ein neues Piercing entscheiden. Keine Sorge: Das gilt für jedes Piercing, ob am Helix, Conch, Daith, Tragus oder einem anderen Knorpelpiercing, dem der Ruf vorauseilt, schmerzhaft zu sein.
Hast du bereits ein Lobe-Piercing? Dann erinnerst du dich sicher noch gut an den deutlichen Piks im Moment des Stechens.
Beim Helix-Piercing ist es ganz ähnlich. Knorpelpiercings tun allerdings etwas stärker weh als das Lobe, das nur aus Fleisch besteht. Aber keine Sorge: Der Schmerz ähnelt einem sehr kurzen Zwicken am Ohr, du musst dich also nicht fürchten.
Die Abheilphase verläuft in der Regel wenig schmerzhaft, wenn du hochwertigen Schmuck trägst und die Pflegehinweise befolgst.
Wichtig zu wissen: Schmerzempfinden ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Helix-Piercing: Wie lange dauert die Abheilung?
Die Abheilung eines Knorpelpiercings wie des Helix-Piercings ist von Person zu Person unterschiedlich. Bis zur vollständigen Abheilung solltest du in der Regel mit 6 bis 9 Monaten oder länger rechnen, vorausgesetzt, du hältst dich an die Hygieneregeln deines Piercers.
Am besten begleitet dich die Fachperson, die dein Piercing gesetzt hat, auch durch die Abheilung. Das gilt für jedes Piercing, besonders aber für Knorpelpiercings, die häufig mehr Aufmerksamkeit während der Abheilphase brauchen. Ein Ohrpiercing kommt im Alltag mit zahlreichen Bakterien in Kontakt, etwa durch Haare, Mützen oder Kopfhörer … Ein Daith- oder Tragus-Piercing zum Beispiel, das nah am äußeren Gehörgang liegt, einem Ort mit besonders vielen Bakterien, ist stärker durch Komplikationen gefährdet. Eine strikte Pflegeroutine ist deshalb wichtig, um deine Abheilung zu unterstützen und Probleme zu vermeiden.
Helix-Piercing: Pflege und Regeln
Möchtest du Komplikationen wie eine Infektion, Schwellungen oder eine schwierige Abheilung an deinem Helix-Piercing vermeiden?
Dann befolge diese Hygieneregeln!
Wie reinigst du dein Helix-Piercing?
Wasch dir gründlich die Hände, saubere und trockene Hände sind vor jeder Pflege wichtig.
Berühre dein Piercing während der Abheilung nie mit schmutzigen Händen, das ist entscheidend, um das Infektionsrisiko zu senken.
Für die tägliche Pflege empfehlen wir eine Kochsalzlösung oder physiologische Kochsalzlösung, aufgetragen auf eine Kompresse, morgens und abends, für 15 Tage. Danach reicht in der Regel einmal täglich bis zur vollständigen Abheilung. Verwende dafür am besten eine Kompresse: Watte kann Fasern um den Schmuck herum hinterlassen oder daran hängen bleiben.
Das solltest du vermeiden:
- Schlaf keinesfalls auf deinem neuen Piercing
- Achte auf Stöße, Hängenbleiben und Reibung durch Kleidung.
- Schwimmbadbesuche
- Make-up auf dem Piercing
- Das Piercing eigenständig vor dem Kontrolltermin entfernen
- Nicht mit dem Piercing spielen, es außerhalb der Pflege nicht berühren.
- Keine Antiseptika wie Biseptine, Betadine usw. verwenden.
Solltest du während der Abheilung ein Problem bemerken, kontaktiere uns gern direkt oder wende dich an deinen Piercer des Vertrauens.
Was hilft für eine gute Abheilung des Helix-Piercings
Egal welches Ohrpiercing du hast (Helix, Conch, Daith, Tragus oder ein anderes Knorpelpiercing), achte darauf, es nach der Pflege gut zu trocknen. Feuchtigkeit an einem Knorpelpiercing zieht Bakterien geradezu an.
Reinige dein Helix-Piercing täglich mit einer sterilen Kompresse und einer Kochsalzlösung oder physiologischen Kochsalzlösung.

Welcher Schmuck für das Helix-Piercing?
Mit deinem neuen Helix-Piercing stehen dir alle Möglichkeiten offen, um deinen ganz eigenen Stil zu kreieren!
Hast du bereits weitere Ohrpiercings, kannst du dir schon Gedanken über eine harmonische Schmuckkomposition machen, die deinen Stil unterstreicht.
Der Ring bleibt die beliebteste Wahl für ein Helix-Piercing, ob allein getragen oder in Kombination mit weiterem Piercingschmuck. Häufig findet man ein Trio aus Lobe/Tragus/Helix oder Lobe/Conch/Helix, eine recht einfache Komposition für dein Ohr.
Viele entscheiden sich auch für ein Schmuckstück mit aufschraubbarem Aufsatz auf einer Labret-Stange. Das ist einer der idealen Schmucktypen für alle Arten von Ohrpiercings. Besonders am Helix-Piercing passt zum Beispiel eine Marquise oder ein Algieba perfekt zur Rundung deines Helix.
Welches Material für den Schmuck beim Helix-Piercing?
Was wir auf keinen Fall wollen: Probleme mit deinem Helix-Piercing. Schmerzen, Infektionen und eine schwierige Abheilung sind unsere Feinde.
Deshalb halten sich unsere Piercer bei Obsidian Piercing an einen strengen Standard, verfeinert über fünfzehn Jahre Praxis.
Deshalb arbeiten wir ausschließlich mit 14- und 18-karätigem Gold sowie mit ASTM-F136-Titan. Diese Materialien sind hochwertig, biokompatibel und nickelfrei. Bei ihnen sinkt das Risiko für Infektionen oder Allergien deutlich (sofern du die Pflegehinweise befolgst). Gold und Titan sind ideale Materialien für die Erstpose am Ohrknorpel und eher zu empfehlen als der beliebte „chirurgische“ Stahl oder Bioplastik. Stahl ist bei Piercings sehr beliebt, weil er günstig ist, enthält aber Nickel, ein Legierungsmetall, das schädlich sein kann und gegen das mindestens 10 % der Bevölkerung allergisch reagieren. Titan ist eine hochwertigere und leichtere Alternative zu Stahl, zumal dieser Schmuck dich nie wieder verlässt. Hochwertiger Schmuck bedeutet außerdem, dass du gar nicht mehr über ihn nachdenken musst: kein Ablegen mehr für die Dusche, den Sport oder den Strandausflug.
Natürlich ist es wichtig, die empfohlenen Hygieneregeln nach dem Setzen deines Piercings einzuhalten, egal ob am Helix oder an einer anderen Stelle (Conch, Tragus, Gesicht, Körper …).
Entdecke unseren Schmuck für Helix-Piercings hier.
Welche Schmuckgröße für das Helix-Piercing?
Da jeder Körper unterschiedlich ist, können die Größen von Person zu Person variieren, dennoch gibt es Standardgrößen, die von professionellen Piercern verwendet werden.
Hier findest du eine kurze Größentabelle für Schmuck am Helix- und Anti-Helix-Piercing, der Variante des Helix.
|
Schmuck |
Stärke |
Länge/Durchmesser |
|
Helix mit Barbell |
1,2 mm |
6/7 mm |
|
Helix mit Ring |
1,2 mm |
8/10 mm |
|
Anti-Helix mit Barbell |
1,2 mm |
5/6 mm |
|
Anti-Helix mit Ring |
1/1,2 mm |
6 mm |
Die Schmuckgröße kann auch von deinem Geschmack abhängen, etwa wenn du einen größeren Ring möchtest, der sich an den Ohrrand anschmiegt.
Ein eng am Ohr anliegender Ring für das Helix-Piercing hat zum Beispiel 8 mm, ein größerer Ring 10 mm. Das hängt natürlich von der Form deines Ohrs und der Position deines Helix-Piercings ab: Liegt es weiter vom Ohrrand entfernt, muss der Ringdurchmesser entsprechend angepasst werden.
Weitere Informationen zur Größe anderer Ohrpiercings findest du hier.
Helix-Piercing: Wann wechselst du den Schmuck zum ersten Mal?
In der Regel wechselst du deinen Schmuck am Helix-Piercing bei deinem Kontrolltermin im Piercingstudio deines Vertrauens.
In der Regel kannst du die Länge der Stange etwa einen Monat nach dem Setzen deines Helix-Piercings anpassen lassen. Dein Piercing ist dann meist abgeschwollen, sofern die Abheilung wie erwartet verläuft und du die Pflegehinweise befolgst. Möchtest du nur den aufschraubbaren Aufsatz am Labret wechseln, ist das normalerweise schon früher möglich.
Bevorzugst du dagegen einen Ring, rechne mit mindestens zwei bis drei Monaten, bevor du für dein Helix-Piercing wechseln kannst. Die gleiche Regel gilt für andere Piercings wie Tragus oder Conch.
Zögere aber nicht, unser Team für weitere Informationen zu kontaktieren. Wir beraten dich gerne zu deinem Helix-Piercing oder jedem anderen Piercing, ob am Ohr, im Gesicht oder am Körper.
Teile uns deine Erfahrung mit dem Helix-Piercing gern als Kommentar mit, oder deine Bedenken, falls du dich noch nicht getraut hast ✨















