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Cicatrisation rapide de vos piercings : notre guide complet
4 Min. Lesezeit

Piercings schnell verheilen lassen: unser kompletter Guide

Dass ein Piercing gut verheilt, ist ein wichtiger Punkt! Manchmal kann die Heilung nämlich lange dauern. In diesem umfassenden Guide teilen wir alle unsere wichtigsten Tipps, damit dein Piercing möglichst reibungslos verheilt. Diese Ratschläge gelten für alle Piercings (Körper, Gesicht, Ohren…)

Die ersten Schritte zu einer gelungenen Heilung

Beginnen wir mit dem wichtigsten Punkt für eine gute Heilung deines Piercings: die Wahl eines hochwertigen Materials.

Den idealen Schmuck für die Heilung wählen

Der Schmuck, den du für deine erste Pose wählst, ist sehr wichtig.

Vorteile von ASTM-F136-Titan und 14/18-karätigem Gold

ASTM-F136-Titan ist für seine hypoallergenen Eigenschaften und seine Verträglichkeit mit dem menschlichen Körper bekannt, was es zur idealen Wahl für die erste Pose, während der Heilung und sogar danach macht! ASTM-F136-Titan eignet sich für den täglichen Gebrauch.

Ebenso ist 14- und 18-karätiges Gold dank seiner geringen Reaktivität eine hervorragende Option für alle, die etwas mehr Glanz wünschen, ohne bei Sicherheit und Komfort Abstriche zu machen. Wichtig ist, hochwertiges Gold zu wählen, um Legierungen mit hautreizenden Metallen zu vermeiden. Deshalb empfehlen wir dir 14- oder 18-karätiges Gold.

Der Ablauf beim Piercen: was du wissen solltest

Die Technik und Erfahrung des Piercers sind entscheidend für eine erfolgreiche Heilung. Ein kompetenter Profi arbeitet mit sterilisierten Werkzeugen und hält strenge Hygienevorschriften ein, um jedes Infektionsrisiko zu minimieren. Wende dich nicht an Piercer, die mit Pistolen arbeiten. Frag ruhig nach dem Sterilisationsprozess und such nach Bewertungen, um ein seriöses Piercingstudio zu finden.

Tägliche Gewohnheiten für eine optimale Heilung

Die Heilungsphase deines Piercings erfordert Geduld und sorgfältige Pflege. Gesunde tägliche Gewohnheiten sind entscheidend für eine schnelle, komplikationsfreie Heilung. So integrierst du diese Pflege in deinen Alltag.

Reinigung und Pflege deines Piercings

Die regelmäßige Reinigung deines Piercings ist entscheidend, um Infektionen vorzubeugen und die Heilung zu unterstützen. Zu häufiges Reinigen kann jedoch ebenfalls ein Problem darstellen.

Häufigkeit und empfohlene Produkte

  • Häufigkeit: Reinige dein Piercing vorsichtig zweimal täglich, morgens und abends. Häufigeres Reinigen kann die Haut reizen und den natürlichen Heilungsprozess stören. Reinige mindestens 15 Tage lang zweimal täglich.
  • Empfohlene Produkte: Verwende eine sterile Salzlösung oder physiologische Kochsalzlösung zur Reinigung deines Piercings. Nutze dafür eine sterile Kompresse. Vermeide Watte, die Fasern verlieren kann. Das könnte die Heilung deines Piercings verlangsamen.
  • Nicht empfohlene Produkte: Verwende keine aggressiven Produkte zur Reinigung deiner Piercings. Aggressive Produkte sind zum Beispiel alkoholhaltige Produkte, antibakterielle Cremes, Antiseptika… Diese Produkte sind für Piercings in der Heilungsphase zu aggressiv.

Gewohnheiten, die du während der Heilung vermeiden solltest

Manche Gewohnheiten können die Heilung deines Piercings verlangsamen oder das Risiko für Reizungen und Entzündungen erhöhen. Hier die wichtigsten Verhaltensweisen, die du vermeiden solltest:

  • Nimm den Schmuck nicht heraus. Entfernst du dein Piercing, kann sich das Loch wieder schließen. Nimm dein Piercing nur heraus, wenn dein Piercer es dir empfohlen hat.
  • Berühre dein Piercing außerhalb der täglichen Reinigung nicht. Hände tragen oft Bakterien und können Infektionen übertragen.
  • Schlaf nicht auf deinem Piercing: Das erzeugt Druck und verlangsamt die Heilung. Schlafen auf dem Piercing kann außerdem Entzündungen und Reizungen verursachen.
  • Dreh den Schmuck nicht im Piercing. Auch wenn dieser Rat früher verbreitet war, kann er tatsächlich zusätzliche Reizungen und Verletzungen verursachen. Am besten lässt du dein Piercing einfach in Ruhe.
  • Vermeide es, Krusten abzukratzen oder vorzeitig zu entfernen. Diese Krusten sind ein normaler Teil der Heilung, und sie zu entfernen kann die Wunde wieder öffnen.
  • Wechsle den Schmuck nicht vor Ende der empfohlenen Heilungsphase ohne Rücksprache mit einem Profi. Ein zu früher Wechsel kann Bakterien einbringen oder das empfindliche Narbengewebe schädigen.
  • Vermeide Baden, Schwimmbäder und längeren Kontakt mit Wasser, da dies Entzündungen und Wucherungen begünstigen kann.
  • Vermeide möglichst enge Kleidung während der Heilungsphase.

Weitere Tipps für die Heilung

Neben der Pflege deines Piercings können auch bestimmte körperliche Aktivitäten den Heilungsprozess beeinflussen.

Sport und Heilung: was du wissen solltest

Körperliche Bewegung ist wichtig für deine allgemeine Gesundheit, doch bei der Heilung eines neuen Piercings solltest du ein paar Dinge beachten.

  • Vermeide intensive Aktivitäten, die direkt die gestochene Stelle beanspruchen. Hast du zum Beispiel ein neues Bauchnabelpiercing, solltest du Bauchmuskelübungen vorübergehend meiden.
  • Halte die Stelle sauber und trocken. Sport kann zu starkem Schwitzen führen, was ein feuchtes, bakterienfreundliches Umfeld schafft. Reinige den Bereich um dein Piercing nach dem Sport gründlich mit physiologischer Kochsalzlösung und einer sterilen Kompresse.
  • Trag passende Kleidung, um Reizungen zu vermeiden. Lockere Kleidung eignet sich am besten, um Reibung und Druck auf das Piercing während des Sports zu vermeiden.
  • Hör auf deinen Körper. Spürst du während oder nach dem Sport ungewöhnliche Schmerzen oder Beschwerden an deinem Piercing, ist das ein Signal, dein Training anzupassen oder zu verlangsamen.

Die Heilung eines Piercings ist ein Prozess, der Pflege und Sorgfalt erfordert. Mit diesen Tipps unterstützt du eine optimale Heilung. Entdecke jetzt unsere Piercing-Kollektion.

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