Du möchtest dich schon lange piercen lassen, weißt aber nicht, in welches Studio du gehen sollst? Dieser Artikel ist genau richtig für dich! Obsidian besteht vor allem aus einem Team von Experten für Bodypiercing. Wir begleiten dich in diesem Artikel Schritt für Schritt dabei, das beste Piercingstudio zu finden und böse Überraschungen zu vermeiden.
Die meisten Recherchen beginnen online, über Google und lokale Unternehmensprofile. So bekommst du dank der Kundenbewertungen bereits einen ersten Eindruck. Du kannst außerdem die Facebook- oder Instagram-Seite des Studios ansehen. Mit diesen ersten Schritten erhältst du schon wertvolle Informationen.
Hygieneregeln einhalten: eine absolute Priorität
Dein zukünftiges Piercingstudio muss die Hygieneregeln einhalten
Wenn du das Studio betrittst, achte darauf, ob es dir sauber und gepflegt erscheint, das ist ein erstes Zeichen für Professionalität.
Wichtig ist ein Studio, das sauber ist, sterile Instrumente verwendet und beim Stechen die nötigen Vorsichtsmaßnahmen trifft. Dazu gehören natürlich Händewaschen und das Tragen von Einmalhandschuhen vor dem Piercing.
Bei der Wahl deines ersten Schmuckstücks empfehlen wir dir Materialien, die biokompatibel sind: Titan oder 14 oder 18 Karat Gold, die einzigen beiden Materialien, die wir in unseren Boutiquen einsetzen. Wir empfehlen dir außerdem, vorab zu prüfen, ob eine Terminvereinbarung nötig ist, was häufig der Fall ist. Du kannst das Studio aber auch schon vorher besuchen, um dir sicher zu sein.

Piercings beim Juwelier vermeiden
Warum du Piercings beim Juwelier vermeiden solltest
Das kann man nicht oft genug sagen, und wir bekommen dazu regelmäßig Nachrichten. Lass dich nicht bei einem Juwelier stechen, der eine Piercing-Pistole für ein Ohrpiercing verwendet.
Denk daran: Zum Stechen braucht es unbedingt eine sterile Nadel. Sie muss in einer sterilisierten und versiegelten Verpackung sein. Sie wird nur einmal verwendet und verursacht so wenig Reizungen wie möglich an deinem Ohr.
Die Pistole übt Druck aus, um durch die Haut zu gelangen, was alles andere als ideal ist. Das gilt genauso für deine Ohrläppchen! Wenn du dein Infektionsrisiko gering halten und dein Ohr nicht unnötig belasten möchtest, ist die sterile Einmalnadel immer die bessere Wahl.
Das Risiko für Infektionen oder die Übertragung von Krankheiten über das Blut ist bei einer Pistole deutlich höher, denn sie wird trotz Reinigung viele Male wiederverwendet und lässt sich nur schwer vollständig desinfizieren. Kurz gesagt: Ein hochwertiges Piercingstudio ist einem Juwelier immer vorzuziehen.
Sich gut über das Piercingstudio informieren: ein wichtiger Schritt
Wirf gerne einen Blick auf frühere Arbeiten deines Piercers. Die meisten Studios sind auf Instagram oder Facebook aktiv. Oft kannst du dabei sogar direkt deinen Schmuck auswählen. Der Ersteinsatzschmuck muss nämlich kein einfaches Basic-Teil sein: Bei Obsidian kannst du dich schon bei der ersten Pose für ein richtig schönes Schmuckstück entscheiden.
Du kannst dich, wenn du möchtest, für Titan oder Gold entscheiden. Du zahlst dann den Preis für die Pose sowie den des gewählten Schmuckstücks. Frag deinen Piercer gerne, welchen Schmuck du als Ersteinsatzschmuck wählen kannst.
Denk auch daran, dass dein Piercer dir ein Pflegeblatt mitgeben sollte. Halte dich daran, um Komplikationen zu vermeiden und deine Heilung bestmöglich zu unterstützen.
Nimm dir Zeit für deine Recherche und die Wahl deines Piercers. Es handelt sich um einen ernstzunehmenden Eingriff, dem du genauso viel Aufmerksamkeit widmen solltest wie der Suche nach einem Arzt. Du fügst dir bewusst eine bleibende Veränderung deiner Haut zu, deshalb zählt Qualität mehr als der Preis. Entscheide dich nicht einfach für die günstigste Option, sonst riskierst du eine schlechte Erfahrung!
Nachsorge in deinem Piercingstudio & Pflege nach dem Piercing
Nach deinem neuen Piercing brauchst du einen weiteren Termin zur Nachkontrolle, bei dem dein Piercer die Länge deiner Labret-Stange anpasst, sobald die Schwellung abgeklungen ist. Bei diesem Termin wird außerdem geprüft, ob die Heilung gut verläuft, und dein Labret-Schmuck kann bei Bedarf gegen einen Ring getauscht werden. Zögere nicht, deinen Piercer bei Unsicherheiten zu den Pflegehinweisen zu fragen. Eine leichte Schwellung der Haut nach dem Stechen ist völlig normal.
Häufig gestellte Fragen: Das richtige Piercingstudio wählen
1. Warum ist die Wahl eines hygienischen, hochwertigen Studios so wichtig?
Ein Piercingstudio mit strengen Hygienestandards zu wählen, ist entscheidend, um Infektionen und Komplikationen vorzubeugen. Ein sauberes Studio mit qualifiziertem Personal und sterilisierten Werkzeugen trägt spürbar zu mehr Sicherheit und einer guten Heilung bei. Gute Studios verwenden Einmalnadeln und tragen für jeden Kunden sterile Handschuhe.
2. Welche Kriterien solltest du vor der Wahl eines Piercingstudios prüfen?
Wichtig sind die Sauberkeit des Studios, die Qualifikation des Piercers, die verwendeten Materialien sowie die Kundenbewertungen. Ein qualifizierter Piercer hat eine solide Ausbildung, nachweisbare Erfahrung und kann sein Portfolio zeigen. Achte außerdem darauf, dass das Studio sicheren Schmuck verwendet, etwa ASTM-F136-Titan oder 14/18 Karat Gold, um das Allergierisiko zu minimieren.
3. Warum lohnt es sich, die Bewertungen des Piercingstudios zu prüfen?
Kundenbewertungen sind eine hervorragende Informationsquelle, um die Qualität eines Studios einzuschätzen. Sie geben dir einen Eindruck von den Erfahrungen anderer Kunden, der Sauberkeit des Studios, dem Können des Piercers und dem Empfang. Bewertungen zu lesen hilft dir also, eine schlechte Erfahrung zu vermeiden und ein Studio zu wählen, das für Professionalität und gute Praktiken bekannt ist.
4. Wie bereitest du dich auf ein Piercing vor und was tust du danach?
Vor dem Piercing solltest du dich ausruhen, ausreichend trinken und etwas essen. Verzichte auf Alkohol und andere blutverdünnende Substanzen. Halte dich nach dem Piercing an die Pflegehinweise deines Piercers und wechsle den Schmuck nicht, bevor die Heilung vollständig abgeschlossen ist, das kann je nach Piercing einige Wochen bis mehrere Monate dauern. Bei Rötung, Schwellung oder Schmerzen wende dich sofort an deinen Piercer oder eine medizinische Fachperson, damit sich eine mögliche Entzündung nicht verschlimmert.
Solltest du noch Fragen haben, findest du weitere Antworten in unserem Blogartikel zur Pflegeroutine für dein Piercing.










